Pause

Liebe Follower und alle mir schon so liebgewonnen Mitblogger und Besucher,
liebe Wildpflanzen- Natur- und Genuss-Fans,

es tut mir sehr leid, aber ich werde den Blog leider eine Weile ruhen lassen müssen. Aus zeitlichen Gründen werde ich auch nicht bei euch vorbei schauen, um eure Beiträge zu lesen und zu kommentieren. Mir fehlt leider die Zeit, da ich mich auf Neues konzentrieren werde.

Ich bedaure das so sehr! Ich bedanke mich für eure treuen Besuche, für eure tollen, motivierenden Kommentare und für euer „Hiersein“.

Alles Liebe für euch und sammelt trotzdem weiter Wildpflanzen. Sie sind so gesund und vielseitig.
Liebe Grüße eure Reni ♥

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Vinschgerlen mit original Südtiroler Brotklee

Vinschgerle Teig

Vinschgauer sind handtellergroße, zwei bis drei Zentimeter dicke Fladenbrötchen aus einem Roggen-Weizen-Sauerteig und Hefe. Sie stammen aus der Region Vinschgau in Südtirol, daher auch der Name.
Brotklee, das typische Gewürz für die Vinschgerlen, ist ursprünglich ein Wildkraut aus dem Mittelmeerraum und wird mittlerweile in Südtirol auf den kalk- und humusreichen Böden des Pustertales angebaut.
Vinschgerl Teig

Vinschgerlen im Ofen
Vinschgerlen
Vinschgerlen mit Butter
Zutaten

  • 250 g Sauerteig selbst gemacht oder ein Fertigprodukt aus dem Handel
  • 600 g Roggenmehl 
  • 400 g Weizenmehl 
  • 12 Würfel Hefe 
  • 0,6–0,7 l lauwarmes Wasser
  • 10 g ganze Fenchelsamen
  • 5 g ganze Korianderkörner
  • 5 g ganze Kümmelsamen
  • 14 TL Brotklee
  • 212 TL Meersalz

Vorbereitung

  • Die benötigte Menge an Sauerteig mindestens 3–5 Tage vorher zubereiten.
  • Alle Zutaten genau abwiegen und abmessen.

Vorteig (Dampferl)

  • Die Hefe in einer Tasse, zusammen mit etwas Mehl und etwas lauwarmen Wasser, mit einer Gabel zerdrücken und durch Rühren auflösen.
  • Beide Mehlsorten in einer großen Schüssel gut vermischen; dann in der Mitte eine Vertiefung drücken.
  • In die Vertiefung den vorbereiteten Sauerteig und die in Wasser aufgelöste Hefe geben; dann nur die beiden Vorteig-Zutaten mit etwa 2 EL Mehl in der Vertiefung verrühren.
  • Ein wenig Mehl über den Vorteig streuen, ein Kreuz in den Vorteig schneiden, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Teig

  • Die Gewürze in einem Mörser grob zerstoßen und beiseite stellen.
  • Den Teig salzen und kneten.
  • Nach und nach das Wasser zufügen und unterarbeiten, bis der Teig geschmeidig geworden ist.
  • Dann die Gewürze gut unter den Teig kneten; ein wenig Mehl über den Teig streuen, ein Kreuz in den Teig schneiden; die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort nochmals ca. 2 Stunden gehen lassen.
  • Inzwischen nach etwa 112 Stunden das Backrohr auf 225 °C vorheizen; zur Herstellung von Schwaden ein niedriges, aber weites feuerfestes Gefäß mit heißem Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen (falls vorhanden, kann dafür auch ein zweites Backblech verwendet werden); ferner ein Backblech mit Backpapier auslegen und bereit stellen.

Fertigstellung des Teiges

  • Der Teig sollte nach dem Gehen sein Volumen verdoppelt haben.
  • Den Teig nochmals sehr intensiv durchkneten; etwa 14–16 Teigstücke à ca. 105–120 g abnehmen, mit bemehlten Händen zu Kugeln drehen und diese mit einem Tuch abdecken.
  • Je Backdurchgang etwa 5–6 Teigkugeln nochmals mit bemehlten Händen rund formen, in wenig Roggenmehl wälzen und etwas flach drücken.
  • Die bemehlten Teiglinge auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen; und in mehreren Backdurchgängen auf der unteren Schiene bei 225 °C und mit viel Schwaden jeweils etwa 25 Minuten schön braun backen.
  • Die optimale Garung der Vinschgauer durch Beklopfen der Unterseite prüfen, es muss dann hohl klingen.
  • Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen (siehe Tipps.

    Die Vinschgerlen schmecken mir am besten frisch mit Butter.

    Das Rezept hab ich im Internet gefunden, leider weiß ich nicht mehr wo, sonst hätte ich die Quelle angegeben.

    Reni

Topfencreme mit Tannenspitzensirup

Topfencreme Rezept nach Oma Luise
abgeändert mit dem Zusatz Tannenspitzensirup
Quarkcreme mit Tannenspitzensirup Topfencreme

250 g Topfen (Quark) 40 % Fett
Saft einer Zitrone
1 Dotter (Eigelb)
2 Eßlöffel Tannenspitzensirup
1 Eßlöffel Zucker
1 Vanillezucker

Die Topfencreme ist ganz einfach zu machen. Die Zutaten mischen und genießen 😉
Gut dazu schmecken auch noch Himbeeren, Mandarinen oder anderes klein geschnittenes Obst.
Reni

Leider gescheitert!

Ich möchte über den gescheiterten Versuch berichten, Rotklee-Knäckebrot herzustellen.
Meine Vorräte an getrockneten Rotklee-Blüten haben nicht ausgereicht und so habe ich im Internet Bio-Rotkleeblüten (ganz) bestellt.
Nach einem Rezept aus dem Web hab ich 125 g Rotkleeblüten mit einer Küchenmaschine klein geschnitten (man sollte die Blüten im Mörser zermahlen, aber das war mir zu anstrengend). Dir klein geschnittenen Blüten hab ich mit je einem Esslöffel Mehl und Olivenöl, Salz und Pfeffer gemischt. Das war dann sowas von trocken, dass ich noch etwa 100ml Wasser dazugegeben habe (stand nicht im Rezept).
Dann habe ich versucht die Masse zu kneten, was nicht möglich war und hab das Ganze dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech gematscht.
Bei 150 Grad 20 Minuten in den Ofen.
In Scheiben schneiden war schwierig und ich hab schonmal vom Rand ein Stück probiert.
Ich war erstaunt, dass die Masse sogar recht gut zusammengehalten hat, aber richtig geschmeckt hat es mir nicht. So grasig und strohig. Der Rotklee müsste wahrscheinlich wirklich zu Mehl gemahlen werden, dann würde es vielleicht schmecken.
Hier die Bilder von einem Rotklee Knäckebrot, das grasig-strohig schmeckt.
Demnächst probiere ich trotzdem noch Rotklee-Burger, vielleicht schmecken die besser 😦
TeigRotkleeknäckebrotRotklee-Knäcke

Reni

Glück im Doppelpack

Ich wünsche allen lieben Lesern, Folgern und den neu dazukommenden Entdeckern meines Blogs ein wunderbares Jahr 2015!

Reni

Glückspilze

Frohe Weihnachten!

Frohe WeihnachtenIch wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, ruhige und besinnliche Feiertage und kommt gesund ins Jahr 2015, in dem wir hoffentlich alle weiter bloggen und tolle Ideen und Rezepte vorstellen können.
Bleibt gesund und glücklich!

Alles Liebe wünsche ich euch.
Reni

Holunderblüten-Kekse

Holunderkekse Snoopy

Holunderblüten-Kekse

75 g Holunderblüten-Gelee (Im Frühling selbst gemacht)
200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelbe
1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
Puderzucker zum Bestäuben
Einige getrocknete Holunderblüten zum Bestreuen

Die Butter würfeln, in eine Schüsselgeben und mit Zucker, Salz, 2 Eigelben und dem ausgekratzten Vanillemark vermengen.
Mehl und Mandeln nach und in die Schüssel geben und alles zusammen zu einem Teig verkneten.
Arbeitsfläche mit wenig Mehl bestreuen. Aus dem Teig mit den Händen walnussgroße Kugeln formen und diese jeweils zwischen den Handflächen zu einem Fladen drücken. Mit einem Blütenausstecher aus den Mini-Fladen Kekse ausstechen. In der Blütenmitte mit dem Daumen vorsichtig Mulden drücken.
Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 15-20 Minuten backen.

Die warmen Kekse mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen.

Das Holunderblütengelee in einem Topf erwärmen und in die kleinen Mulden füllen.
Utensilien Kekse backenZutaten Kekse

Die schönen pastellfarbenen Schüsseln hat mir die Firma Rice zur Verfügung gestellt!
Sehen sie nicht wunderschön aus?

Holerblüten-KekseHolunderblüten KekseHolundergelee-KeksHolungergelee-KekseLucy van Pelt, Snoopy und Woodstock haben mich beim Backen unterstützt…..
Moment mal, da fehlen ja schon Kekse!

Holerblütenkekse

Holunder-KekseReni

Schlehen Chutney

Schlehen Chutney Schlehen-ChutneySchlehen-Chutney zu Käse
Zutaten
300 g Schlehenmus (eingefroren) • 75 g Zwiebeln • 100 g getrocknete Pflaumen
• 1 EL Olivenöl • 1 TL Salz • 1 Prise Cayennepfeffer • 80 g Honig • 10 g Ingwer, frisch
• 1/2 TL Kardamom • 4 EL Rotwein • 2 EL Rotweinessig
Zubereitung
Getrocknete Pflaumen einige Stunden in Wasser aufweichen, so dass sie schön aufgehen, dann klein schneiden.
Zwiebeln hacken und im Olivenöl anbraten, dann Schlehenmus und klein geschnittene Pflaumen zugeben. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren einkochen.
Mit Salz, Cayennepfeffer, Honig, geriebenem Ingwer, Kardamom, Rotwein und Rotweinessig abschmecken.
Passt gut zu Käse.

Celia Nentwigs Tipp:
Für das Chutney stelle ich immer Schlehenmus auf Vorrat her. Dafür friere ich die Schlehen mehrere Wochen ein, dann koche ich sie in Apfelsaft weich und passiere sie
durch ein Sieb oder durch die „Flotte Lotte“. Die Menge, die nicht direkt verbraucht wird, friere ich portionsweise ein.

Was gibt es Schöneres, als nach einem leckeren Essen den Abend mit Schlehen-Chutney und Käse bei einem Glas Rotwein ausklingen zu lassen!

Chutney Schlehen

Reni’s Kreation – Rosa Springkraut, Roter Mangold, Ringelbete, Räuchertofu

Impatiens glandulifera WildpflanzeDer hübsche Becher ist von der Firma Rice
Es gibt davon noch weitere schöne Exemplare ;.)

virginia43_pixelio.de

virginia43_pixelio.de

Wildpflanzen SpringkrautRote Ringelbete

virginia43_pixelio.de

virginia43_pixelio.de

Springkraut Samen Wildkräuter Wildpflanzen Springkraut SamenRoter Mangold mit rote Bete Chips und Springkrautsamen

Zwei kleine gestreifte Rote Bete (vom Markt)
Roter Mangold (vom Markt)
Geräucherter Tofu (Bioladen)
1 Chili
Springkrautsamen
Ahornsirup
Mandelmus (Reformhaus)
Olivenöl
Tomatenmark
Salz, Pfeffer
Galgant (Bioladen)
Bertram (Bioladen)
Sherry

Die Rote Bete schälen und in dünne Scheiben hobeln. In wenig Olivenöl anbraten bis sie kross werden und auf einem Blatt Küchenrolle trocknen lassen.

Die Mangoldstiele waschen, in Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten. Mit etwas Sherry ablöschen und knackig dünsten. Nach 5 Minuten eine klein gehackte Chili (meine war nicht sehr scharf) zugeben. Einen Teelöffel Mandelmus mit einer kleinen Tasse Wasser oder Gemüsebrühe zugeben und solange rühren, bis sich das Mandelmus auflöst. Mit einem Teelöffel Ahornsirup abschmecken.

Die Blätter des Mangolds und der roten Bete waschen und klein schneiden. In Olivenöl andünsten, ebenfalls mit einem Schuss Sherry ablöschen, mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Mit einem Teelöffel Ahornsirup, je einer Prise Galgant und Bertram abschmecken.

Tofuscheiben in Öl anbraten, einen Klecks Tomatenmark zugeben, mit Wasser ablöschen, verrühren und einkochen lassen.

Die Springkrautsamen in wenig Olivenöl kurz anrösten und darauf achten, dass sie nicht aus der Pfanne springen.

Galgant ist die Wurzel eines Ingwergewächses. Er schmeckt leicht pfeffrig und lässt sich wie Ingwer verwenden. Er wirkt Appetitanregend und fördert die Magensaftproduktion.

Bertram wirkt verdauungsfördernd und reinigend. Für Hildegard von Bingen waren die beiden die fast wichtigsten Gewürze als gut für Gesunde und Kranke empfohlen.

Das Indische Springkraut wächst in der Nähe von Wasser und wird als Unkraut angesehen. Will man an die Samen kommen, muss man schnell sein, denn bei kleinster Berührung springen die Kapseln auf und schleudern die Samen in alle Himmelsrichtungen. Nur die schwarzen und braunen Samen schmecken, die weißen sollte man nicht essen.
Reni

Es gibt eine Buch-Gewinnerin!

GANZ GANZ LIEBEN DANK AN ALLE, DIE SO HERZLICH ZUM BLOGGEBURTSTAG GRATULIERT HABEN!!!
Ich hab mich sehr über die vielen, lieben Kommentare gefreut.

Das Buch „Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte“ hat gewonnen:

Madameflamusse vom Blog Wollerausch!

Ich gratuliere recht herzlich und wünsche dir viel Freude mit dem Buch. Vielleicht hast du ja neben deiner Handarbeit auch mal Lust etwas daraus nachzukochen und in deinen Blog zu stellen. 😀
Lieben Gruß, Reni

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