Topfencreme mit Tannenspitzensirup

Topfencreme Rezept nach Oma Luise
abgeändert mit dem Zusatz Tannenspitzensirup
Quarkcreme mit Tannenspitzensirup Topfencreme

250 g Topfen (Quark) 40 % Fett
Saft einer Zitrone
1 Dotter (Eigelb)
2 Eßlöffel Tannenspitzensirup
1 Eßlöffel Zucker
1 Vanillezucker

Die Topfencreme ist ganz einfach zu machen. Die Zutaten mischen und genießen 😉
Gut dazu schmecken auch noch Himbeeren, Mandarinen oder anderes klein geschnittenes Obst.
Reni

Brennnessel-Nudeln

Für Kerstin, vom Blog siedendbunt, ist die Brennnessel die Pflanze des Jahres 2015!
Ich liebe sie auch, die Brennnessel!
Dazu bringe ich heute gerne ein leckeres Rezept.

Arzneimittel-Pflanze des Jahres 2015 ist übrigens das echte Johanniskraut. Dazu hab ich letztes Jahr auch den Beitrag Johanniskraut-Tinktur gebracht.

Brennnessel-Nudeln
Braucht Vorbereitung. Übrigens: Selbstgemachte Brennnessel-Nudeln sind ein tolles Mitbringsel für liebe Freunde.

Zutaten
200 g Brennnesselblätter • 350 – 400 g Mehl • 2 Eier • Salz • 1 EL lauwarmes Wasser

Zubereitung
Brennnesselblätter in wenig Wasser ca. 10 Minuten gar kochen. Wasser abgießen, die Masse etwas abkühlen lassen und die Blätter fein hacken. Blätter mit den Eiern und dem Salz fein pürieren bis es breiig ist. Nach und nach so viel Mehl einarbeiten bis ein fester Teig entstanden ist. Den Teig in eine Frischhaltefolie einschlagen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Hier ist Ausdauer und Muskelkraft gefragt! Die dünne Nudelplatte in schmale Streifen schneiden und luftig trocknen. Die Nudeln lassen sich frisch oder gut getrocknet (nach ca. 12 Stunden) verwenden.

Tipp von Celia Nentwig:
Für das luftige Trocknen hänge ich die Nudeln einzeln über Küchenstuhllehnen oder Besenstiele oder forme sie zu runden Nestern.
Rezept und Bilder aus dem Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig

Brennessel_Rotte_mod

Nudelteig grünNudeln schneidenBrennnessel NudelnGeschenk-Brennnessel

Holunderblüten-Kekse

Holunderkekse Snoopy

Holunderblüten-Kekse

75 g Holunderblüten-Gelee (Im Frühling selbst gemacht)
200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelbe
1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
Puderzucker zum Bestäuben
Einige getrocknete Holunderblüten zum Bestreuen

Die Butter würfeln, in eine Schüsselgeben und mit Zucker, Salz, 2 Eigelben und dem ausgekratzten Vanillemark vermengen.
Mehl und Mandeln nach und in die Schüssel geben und alles zusammen zu einem Teig verkneten.
Arbeitsfläche mit wenig Mehl bestreuen. Aus dem Teig mit den Händen walnussgroße Kugeln formen und diese jeweils zwischen den Handflächen zu einem Fladen drücken. Mit einem Blütenausstecher aus den Mini-Fladen Kekse ausstechen. In der Blütenmitte mit dem Daumen vorsichtig Mulden drücken.
Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 15-20 Minuten backen.

Die warmen Kekse mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen.

Das Holunderblütengelee in einem Topf erwärmen und in die kleinen Mulden füllen.
Utensilien Kekse backenZutaten Kekse

Die schönen pastellfarbenen Schüsseln hat mir die Firma Rice zur Verfügung gestellt!
Sehen sie nicht wunderschön aus?

Holerblüten-KekseHolunderblüten KekseHolundergelee-KeksHolungergelee-KekseLucy van Pelt, Snoopy und Woodstock haben mich beim Backen unterstützt…..
Moment mal, da fehlen ja schon Kekse!

Holerblütenkekse

Holunder-KekseReni

Erdkammer-Sirup vom Spitzwegerich

Erdkammer Sirup SpitzwegerichAls Tipp für das kommende Jahr!
Spätherbst und Winter sind Jahreszeiten, da kann ich leider nicht viel zum Thema Wildpflanzen vorstellen, das man sofort umsetzen kann.
Gerne greife ich deshalb auf die tollen Rezepte zurück, die Celia Nentwig in ihren beiden Büchern vorstellt.
Auch wenn es viele der Wildpflanzen momentan nicht mehr gibt, so kann man sich doch das eine oder andere Rezept für das kommende Jahr vormerken.

Spitzwegerich und einige andere Wildpflanzen gibt es zwar noch, aber die frischen Pflänzlein, die dann im Frühling sprießen, sind viel gesünder und  voller Wirkstoffe.

Aus dem Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig heute was ganz Besonderes:

ERDKAMMER-SIRUP
für Spitzwegerich-Sekt
Hiermit verblüffe ich meine Gäste. Der Sirup ruht 8 bis 10 Wochen bei gleichbleibender Temperatur in den Tiefen meines Gartens, dann ist seine Reifezeit erreicht und kann ausgegraben werden. Jetzt ist sein großer Auftritt: aufgegossen mit Sekt – eine wahre Köstlichkeit!
Zutaten (für 500 ml Gefäß)
500 g Honig • zwei gute Handvoll junge Blätter vom Spitzwegerich
Zubereitung
Spitzwegerich waschen, trocken schleudern und quer zu den Blattnerven klein schneiden. Spitzwegerich und Honig im Wechsel in das Gefäß schichten. Mit Spitzwegerich beginnen, mit Honig enden und darauf achten, dass die oberste Schicht vom Spitzwegerich mit Honig bedeckt ist. Das Gefäß verschließen, zum Schutz in eine Plastiktüte geben und wenigstens 50 cm tief eingraben. 8 bis 10 Wochen ruhen lassen. Ausgraben, durch ein Sieb geben und in dunkle Flaschen abfüllen.

SpitzwegerichsirupSekt mit Sirup

Gierschsuppe

Giersch Kopie
GIERSCHSUPPE
1 Schalotte, gehackt
2 Möhren (in Zestenstreifen geschnitten)
1 Stück Lauch, in dünne Ringe geschnitten
1 Stück Sellerie, gewürfelt
1 EL Olivenöl
Olivenöl in einem Topf erwärmen und das Gemüse darin langsam anbraten, bis es etwas karamelisiert.
1 Liter Wasser und
1 EL Gemüsebrühe dazugeben und zum Kochen bringen.
200 g Kürbis dazugeben und 15 Minuten kochen lassen.
200 g Gierschblätter und die in Zesten geschnittene Möhre dazugeben und 5 Minuten kochen lassen.
2 EL Sherry dazugeben und gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Man kann die Suppe auch pürieren und mit etwas Rahm verfeinern. Dann sollte man die in Streifen geschnittene Möhre erst nach dem Pürieren zugeben.

Mit diesem feinen Süppchen geht’s dem Giersch „an den Kragen“!

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