Leider gescheitert!

Ich möchte über den gescheiterten Versuch berichten, Rotklee-Knäckebrot herzustellen.
Meine Vorräte an getrockneten Rotklee-Blüten haben nicht ausgereicht und so habe ich im Internet Bio-Rotkleeblüten (ganz) bestellt.
Nach einem Rezept aus dem Web hab ich 125 g Rotkleeblüten mit einer Küchenmaschine klein geschnitten (man sollte die Blüten im Mörser zermahlen, aber das war mir zu anstrengend). Dir klein geschnittenen Blüten hab ich mit je einem Esslöffel Mehl und Olivenöl, Salz und Pfeffer gemischt. Das war dann sowas von trocken, dass ich noch etwa 100ml Wasser dazugegeben habe (stand nicht im Rezept).
Dann habe ich versucht die Masse zu kneten, was nicht möglich war und hab das Ganze dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech gematscht.
Bei 150 Grad 20 Minuten in den Ofen.
In Scheiben schneiden war schwierig und ich hab schonmal vom Rand ein Stück probiert.
Ich war erstaunt, dass die Masse sogar recht gut zusammengehalten hat, aber richtig geschmeckt hat es mir nicht. So grasig und strohig. Der Rotklee müsste wahrscheinlich wirklich zu Mehl gemahlen werden, dann würde es vielleicht schmecken.
Hier die Bilder von einem Rotklee Knäckebrot, das grasig-strohig schmeckt.
Demnächst probiere ich trotzdem noch Rotklee-Burger, vielleicht schmecken die besser 😦
TeigRotkleeknäckebrotRotklee-Knäcke

Reni

Brennnesselbutter mit Crisp

Brennnesselbutter

100 g weiche Butter
1 TL Senf (ich habe Estragonsenf benutzt)
Meersalz
1 Handvoll Brennnesselblätter
Möhrenstreifen
Einige Brennnesselsamen und Taubnesselblüten zur Dekoration

Die Blätter kleinhacken. Mit einer Gabel zusammen mit dem Senf und dem Salz unter die Butter mischen.
Schmeckt köstlich auf Crisp (von Rewe) oder Knäckebrot.
Mit Möhrenstreifen belegen, mit Samen und Blüten dekorieren.

Die Brennnesselbutter sollte schnell verbraucht werden, da sie sonst einen unangenehmen Geschmack annimmt.
Man kann die Butter auch mit Brennnesselsamen anstatt der Blätter verwenden. Diese sind aktuell reif und schmecken lecker.

Brennnessel-Butter-1 KopieBrennnesselbutter-1 KopieBrennnesselbutter-6 Kopie

Knäckebrot mit Wildkräutern

Knäckebrot mit WildkräuternHeute gibt’s ein absolut super Rezept für Knäckebrot!
Ich kann euch sagen…..KÖSTLICH!
Auf dem Bild seht ihr noch ein Glas Bärlauchpesto (vom letzten Jahr. Im Kühlschrank aufbewahrt, schmeckt’s immer noch lecker).
Ich hab beides zusammen am Wochenende zu einem Brunch mitgebracht, als Geschenk für den Gastgeber. Kam sehr gut an 😉

20 g Brennessel (Inhalt eines Teebeutels), oder eine Hand voll frische Brennnesselblätter zerkleinert
Eine Handvoll Wildkräuter klein gehackt (z. B. Vogelmiere)
40 g Sesam
120 g körnige Haferflocken
120 g Dinkelmehl
150 g Vital-Kerne-Mix von Seeberger (oder andere gemischt Kerne)
500 ml Wasser
2 gestr. TL Salz
2 EL Olivenöl

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Auf zwei, mit Backpapier belegte Backbleche dünn ausstreichen (Die Masse ist recht flüssig).
Im vorgeheizten Backofen bei 170° Grad ca. 60 Minuten backen. Dann den Ofen ausmachen und darin abkühlen lassen.
WICHTIG! Nach 15 Minuten Backzeit herausnehmen, in Scheiben schneiden und dann weiterbacken.
Meine Backbleche sind 40x26x4 cm (L, B, H) groß.

Für das Bärlauchpesto (Bärlauch wächst ab März in lichten Wäldern):
2 EL Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. 100 g Parmesan reiben. Zwei Handvoll Bärlauch (gewaschen und trocken geschüttelt) klein schneiden und mit Salz und Olivenöl pürieren. Pinienkerne und Parmesan dazu geben, nochmal kurz durchmixen und alles in ein Glas mit Deckel füllen. Soweit mit Olivenöl auffüllen, bis die Masse bedeckt ist.
Beschriften und kühl lagern!

Zutaten KnäckebrotKnäckebrotReni