Leider gescheitert!

Ich möchte über den gescheiterten Versuch berichten, Rotklee-Knäckebrot herzustellen.
Meine Vorräte an getrockneten Rotklee-Blüten haben nicht ausgereicht und so habe ich im Internet Bio-Rotkleeblüten (ganz) bestellt.
Nach einem Rezept aus dem Web hab ich 125 g Rotkleeblüten mit einer Küchenmaschine klein geschnitten (man sollte die Blüten im Mörser zermahlen, aber das war mir zu anstrengend). Dir klein geschnittenen Blüten hab ich mit je einem Esslöffel Mehl und Olivenöl, Salz und Pfeffer gemischt. Das war dann sowas von trocken, dass ich noch etwa 100ml Wasser dazugegeben habe (stand nicht im Rezept).
Dann habe ich versucht die Masse zu kneten, was nicht möglich war und hab das Ganze dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech gematscht.
Bei 150 Grad 20 Minuten in den Ofen.
In Scheiben schneiden war schwierig und ich hab schonmal vom Rand ein Stück probiert.
Ich war erstaunt, dass die Masse sogar recht gut zusammengehalten hat, aber richtig geschmeckt hat es mir nicht. So grasig und strohig. Der Rotklee müsste wahrscheinlich wirklich zu Mehl gemahlen werden, dann würde es vielleicht schmecken.
Hier die Bilder von einem Rotklee Knäckebrot, das grasig-strohig schmeckt.
Demnächst probiere ich trotzdem noch Rotklee-Burger, vielleicht schmecken die besser 😦
TeigRotkleeknäckebrotRotklee-Knäcke

Reni

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Rotklee

Rotkleetee und AuszugRotklee-TextMeinen Sommerurlaub im Mai/Juni hab’ ich dieses Jahr in meiner Heimat Tirol verlebt.
Die Blüten des Rotklees habe ich dann auch auf Wanderungen auf Tiroler Bergwiesen sammeln können. Auch Frauenmantel und Spitzwegerichblätter hab ich dort gefunden, aber dazu komme ich später einmal.

Ich hab‘ die ganzen Blütenköpfe abgezupft und getrocknet.
Blätter und Blüte sollten immer in einem dunklen, warmen Raum getrocknet werden. Ich habe zum Beispiel eine alte Obstkiste genommen, diese mit einem Stück (hatten wir noch übrig) Fliegengitternetz bespannt und die Blüten darauf verteilt. 4 Tage später haben sie beim Anfassen „geraschelt“ und waren genau richtig, um sie in kleine, saubere Marmeladengläser zu füllen.

Mir hilft sowohl der Tee, als auch der Auszug bei meinen Wechseljahrsbeschwerden (Schwitzen). Ich habe drei Wochen lang jeden Tag eine Tasse Tee getrunken und etwa jeden zweiten Tag einen Schluck vom Auszug genommen. Schon nach ein paar Tagen wurde das Schwitzen weniger.
Eine solche „Kur“ soll man nicht zu lange machen, denn dann wirkt sie irgendwann nicht mehr. Ich trinke abwechselnd Salbei-Tee (drei Wochen lang, eine Tasse täglich), dann mal wieder den Rotklee-Tee, ich nehme aber auch noch pflanzliche Mittel.
Das alles hab ich vorher mit meiner Ärztin besprochen.

Reni