Gierschonade

Gierschonade von Celia Nentwig aus dem Buch „Wildpflanzen

Gierschonade Montage Giersch

Ein wunderbarer Durstlöscher, der äußerst lecker schmeckt!
Am Samstag hab ich die Gierschonade angesetzt und am Sonntag hab ich sie gut gekühlt meinen Freunden zum Probieren gegeben. Alle fanden sie erfrischend und gut. Ich werd sie sicherlich öfter machen in diesem Sommer!

10 Blätter Giersch
1 Gundermann Ranke
1 Stängel Minze (nach Belieben)
1 Stängel Zitronenmelisse (nach Belieben)
Saft von einer Bio-Zitrone
1 Liter Apfelsaft
1 Liter Mineralwasser

Kräuter waschen, ausschütteln und als Strauß zusammenbinden. Blätter quetschen und für mindestens drei Stunden in den Apfelsaft hängen. Darauf achten, dass die Stiele der Kräuter nicht mit der Flüssigkeit bedeckt werden. So können die Kräuter anwelken und geben dadurch mehr von ihrem Aroma in den Apfelsaft ab.
Kräuter herausnehmen, Zitronensaft und Mineralwasser hinzufügen.
Kühl servieren.
Ich habe naturtrüben Apfelsaft verwendet. Es schmeckt aber natürlich auch mit klarem Apfelsaft.

Weitere tolle Rezepte findet ihr im Buch von Celia Nentwig „Wildpflanzen“.

Werbeanzeigen

Die erste ~Erkältungswelle~ ist da!

Hier ein Rezept für euch, das die Symptome etwas lindern könnte.

Unterm HollerbuschHolunderbeerenFrüher hat mir meine Oma immer „a gsund’s Holersaftl“ gegeben, wenn ich erkältet war.
Sie hat in eine Tasse etwas Holersaft gegeben und diese mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser aufgefüllt. Dazu noch einen Löffel Honig. Das hat mir geschmeckt und ich meine mich erinnern zu können, dass die Erkältung dann auch gar nicht mehr so schlimm war 😉
.
Holunderbeersaft soll helfen, Erkältungen zu lindern und das Immunsystem zu stärken.

Holerbeersaft abgefüllt

Holundersaft selbst gemacht:

2 kg reife Holunderbeeren (weit weg von stark befahrenen Straßen gepflückt)
1 Zitrone
2 Kochtöpfe
Saubere, ausgekochte Flaschen (am besten mit Bügelverschluß) oder Marmeladengläser
Mulltuch
Sieb
Einmal-Handschuhe

Reife Holunderbeeren mitsamt den Dolden gründlich waschen. Beeren mit einer Gabel abstreifen und unreife, grüne Beeren aussortieren. Beeren in einen Topf geben und ca. einen Zentimeter Wasser zufügen. Beeren eine Viertelstunde kochen bis sie weich sind und sich gut ausdrücken lassen. Die Zitrone auspressen und den Saft in die noch heiße Flüssigkeit geben.
Das Mulltuch über einen zweiten Topf hängen und die gekochten Beeren samt Flüssigkeit in das Mulltuch gießen. Masse etwas abkühlen lassen.
Für den nun kommenden Arbeitsschritt habe ich mir die Handschuhe angezogen, weil der Saft enorm färbt. Achtung! Saftspritzer hinterlassen rote Flecken, die sich nur schwer wieder entfernen lassen!
Das Tuch zusammendrehen und auspressen. Dazu die Masse auch richtig fest zusammenquetschen damit man aus den Beeren auch noch den reslichen Saft herausbekommt.
Den ausgepressten Saft in die sauberen Flaschen abfüllen und sofort verschließen.

Zwei Kilo Beeren ergeben ungefähr 1 1/2 Liter Saft.
Die Beeren niemals roh essen, da sie leicht toxisch sind! Durch das Kochen verflüchtigen sich die Giftstoffe.
Reni