Gesundheits-Wochenende

Letzte Woche kam meine Nachbarin zu mir und klagte über schlimmen Husten, den sie nun schon eine Woche lang hätte und es ginge ihr nicht gut. Ich hab ihr ein Fläschchen meines Spitzwegerich-Sirups geschenkt. Nach zwei Tagen kam sie wieder und schwärmte von dem „Wundermittel“. Es ginge ihr schon wesentlich besser und ob ich noch ein Fläschchen hätte, Ihre Tochter in Berlin hat auch ganz schlimmen Husten und sie würde ihr den Sirup so gerne schicken……ich hatte noch ein Fläschchen :D. Das Päckchen müsste heute ankommen…..Gute Besserung nach Berlin, liebe Moni!!

Ich selbst hab es mir am Wochenende bei einem feinen Kräutertee gutgehen lassen. Dieser schmeckte besonders gut! Die Kräuter sind natürlich selbst gesammelt und getrocknet und es war eine wunderbare Mischung aus Brennnesselblättern, Schafgarbe, Frauenmantel, Taubnessel und ein wenig Rotkleeblüten. Er hat mir gut getan 🙂

Kräutertee

Kräutertee-3

KRäutertee 1Reni

 

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Brennnessel-Nudeln

Für Kerstin, vom Blog siedendbunt, ist die Brennnessel die Pflanze des Jahres 2015!
Ich liebe sie auch, die Brennnessel!
Dazu bringe ich heute gerne ein leckeres Rezept.

Arzneimittel-Pflanze des Jahres 2015 ist übrigens das echte Johanniskraut. Dazu hab ich letztes Jahr auch den Beitrag Johanniskraut-Tinktur gebracht.

Brennnessel-Nudeln
Braucht Vorbereitung. Übrigens: Selbstgemachte Brennnessel-Nudeln sind ein tolles Mitbringsel für liebe Freunde.

Zutaten
200 g Brennnesselblätter • 350 – 400 g Mehl • 2 Eier • Salz • 1 EL lauwarmes Wasser

Zubereitung
Brennnesselblätter in wenig Wasser ca. 10 Minuten gar kochen. Wasser abgießen, die Masse etwas abkühlen lassen und die Blätter fein hacken. Blätter mit den Eiern und dem Salz fein pürieren bis es breiig ist. Nach und nach so viel Mehl einarbeiten bis ein fester Teig entstanden ist. Den Teig in eine Frischhaltefolie einschlagen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Hier ist Ausdauer und Muskelkraft gefragt! Die dünne Nudelplatte in schmale Streifen schneiden und luftig trocknen. Die Nudeln lassen sich frisch oder gut getrocknet (nach ca. 12 Stunden) verwenden.

Tipp von Celia Nentwig:
Für das luftige Trocknen hänge ich die Nudeln einzeln über Küchenstuhllehnen oder Besenstiele oder forme sie zu runden Nestern.
Rezept und Bilder aus dem Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig

Brennessel_Rotte_mod

Nudelteig grünNudeln schneidenBrennnessel NudelnGeschenk-Brennnessel

Wildkräuter-Risotto mit Möhren-Paprika-Gemüse

Breitwegerichsamen lässt sich wunderbar trocknen, so kann man ihn auch im Winter verwenden.

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Wildkräuterrisotto mit Möhren

Für den Risotto:
1/2 Zwiebel
2 EL Olivenöl
125 g Risottoreis (ich: Rundkornreis)
50 ml trockener Weißwein
250 ml Gemüsebrühe
Eine Handvoll Giersch- und Brennnesselblätter (Alternativ: frische Spinatblätter)
Blüten von der Taubnessel in weiß und lila (oder noch die eine oder andere Kapuzinerkresse, die man noch auf dem Balkon findet)
Samen vom Breitwegerich
Kräutersalz
30 g geriebener Parmesan

Für das Gemüse:
1 roter Paprika
1 Möhren
2 Schalotten
Olivenöl
2 EL Hoisin Sauce
½ Tasse Gemüsebrühe

Die Kräuter waschen und trocken tupfen. Die Blätter abzupfen und klein schneiden. Den Samen des Breitwegerichs von den Stielen streifen und in wenig Olivenöl braten bis die Samen hochspringen. Mit Kräutersalz würzen und von der Herdplatte nehmen.
Die Blüten erst einmal beiseite legen, die benötigen wir zum Dekorieren am Schluss.

Zubereitung Risotto:
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Das Olivenöl erhitzen, die Zwiebelwürfel darin andünsten. Den Reis zugeben und nach und nach den Weißwein und die Gemüsebrühe dazugießen, bei schwacher Hitze köcheln lassen, dabei den Risotto immer wieder durchrühren.

Nach etwa 18 Minuten Kochzeit die Kräuter unter den Risotto rühren. Einige Kräuter beiseitelegen zum Dekorieren . Zum Schluss den Käse unter den Risotto rühren.

Zubereitung Gemüse:
Zwiebeln kleinhacken, Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Paprika in kleine Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin anschwitzen, Möhren und Paprika zugeben und unterrühren. Alles zusammen leicht anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Mit der Hoisin Sauce würzen.
Den Reis in eine mit Öl bepinselte runde Form (ich habe ein kleines Backförmchen genommen) geben, mit einem Löffel etwas andrücken und gleich auf den Teller stürzen. Mit den Blüten, Kräuterblättchen und dem Breitwegerichsamen bestreuen. Gemüse dazu anrichten.

Die scharf-süßliche Würzsauce Hoisin kommt aus China, ich nehme sie gerne für Gemüsegerichte. Sie passt hier sehr gut zu den mild-süßen Aromen der Möhre und Paprika.
Die Mischung „Italienisch“ und „Asiatisch“ fand ich spannend und es passte meiner Meinung nach sehr gut zusammen. Ich hab alles ratzeputz aufgegessen 😉

Reni

Wildkräuter Risotto

Vorräte für den Winter

Wildpflanze Brennnessel
Am Wochenende hab ich meine getrockneten Schätze sicher in Gläser und Flaschen verstaut.
Brennnessel-Tee
Taubnesselblüten-Tee
Breitwegerichsamen
Brennnesselsamen
Tannenspitzensirup

Brennnessel-Tee wirkt als Muntermacher und enthält viel Eisen, er soll auch eine entschlackende Wirkung haben. Blätter mit heißem Wasser übergießen und ca. 8 Minuten ziehen lassen. Wer mag, kann auch einen Spritzer Zitrone dazu geben.

Taubnesselblüten-Tee soll bei Scheidenentzündungen und Weißfluß helfen. 2 Teelöffel Blüten mit kochendem Wasser übergießen und etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Breitwegerichsamen in Olivenöl anrösten und salzen, auf ein Butterbrot streuen oder gekochte Nudeln damit bestreuen. Man kann die Samen nach dem Rösten auch mörsern und sie unter ein Stück Butter mischen (Verhältinis 1:1) , das ergibt eine Breitwegerichsamenbutter 😉

Brennnesselsamen sind voller Vitamine, Mineralien und pflanzlicher Hormone.
Auch diese Samen kann man rösten und über verschiedene Gerichte streuen, oder man macht die Brennnesselsamen-Paste, die ich schon vor einiger Zeit gepostet habe.

Tannenspitzensirup muss einige Wochen und Monate ziehen. So habe ich den Sirup schon im April/Mai, wenn die Tannen ihre neuen Spitzen bekommen mit Kandiszucker angesetzt und die Gläser an einen hellen, sonnigen Ort gestellt. Der Zucker hat sich aufgelöst und ich konnte den dickflüssigen Sirup in Flaschen füllen. Diese stelle ich dunkel. Bei Hustenreiz einen Teelöffel nehmen, kurz im Mund wirken lassen und schlucken. Alternativ kann man einen Teelöffel Sirup auch ein einem Tee (Thymiantee) auflösen und diesen trinken.

Brennnessel Tee
Brennnesselblätter

Taubnessel Blüten Wildkräuter
Taubnesselblüten

Breitwegerichsamen Wildpflanze
Breitwegerichsamen

Brennnessel-Samen Brennnesselsamen
Brennnesselsamen

Tannenspitzensirup 2014
Tannenspitzensirup

Reni

Brennnesselbutter mit Crisp

Brennnesselbutter

100 g weiche Butter
1 TL Senf (ich habe Estragonsenf benutzt)
Meersalz
1 Handvoll Brennnesselblätter
Möhrenstreifen
Einige Brennnesselsamen und Taubnesselblüten zur Dekoration

Die Blätter kleinhacken. Mit einer Gabel zusammen mit dem Senf und dem Salz unter die Butter mischen.
Schmeckt köstlich auf Crisp (von Rewe) oder Knäckebrot.
Mit Möhrenstreifen belegen, mit Samen und Blüten dekorieren.

Die Brennnesselbutter sollte schnell verbraucht werden, da sie sonst einen unangenehmen Geschmack annimmt.
Man kann die Butter auch mit Brennnesselsamen anstatt der Blätter verwenden. Diese sind aktuell reif und schmecken lecker.

Brennnessel-Butter-1 KopieBrennnesselbutter-1 KopieBrennnesselbutter-6 Kopie

Brennnesselpüree

BrennnesselaligotBrennnessel-Aligot und Seitan TaschenReni

Brennnessel-Brötchen

Brennnesselbrötchen dekoriertBrennnesselbrötchen-1Brennnessel-Brötchen – Sie schmecken wunderbar wild nach Brennnessel!
Für 10 Stück
250 g Roggenmehl
½ P. Backpulver
50 g Butter
½ TL Salz
125 ml Milch
2 Handvoll Brennnesselblätter
Mehl, Backpulver und Salz mischen. Brennnessel waschen, kleinhacken und in der Milch pürieren.
Zusammen mit der Butter zum Mehl geben und kräftig verkneten.
Ofen auf 200 °C vorheizen (Ober und Unterhitze). Aus dem Teig 10 Brötchen formen, mit dem
Messer über Kreuz leicht einschneiden. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und
im Ofen 25 Minuten backen.
Dazu Ziegenkäse mit Honig oder Butter reichen und ein Gläschen Weißwein (wer mag :-))

Die Brötchen schmecken am besten frisch aus dem Ofen. Ich fand sie am nächsten Tag schon ziemlich trocken und bröselig.

Reni

Ausgebackene Brennnesselblätter

Ausgebackene BrennnesselAusgebackene Brennnesselblätter
125 g Dinkelmehl
ca. 250 ml helles Bier
1 Ei (getrennt)
1 EL Olivenöl
1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale)
½ TL Salz
Palmfett
Küchenpapier
große Brennnesselblätter

Mehl, Bier, Eigelb und Öl zu einem glatten Teig verrühren, mit Zitronenschale und Salz abschmecken. 30 Min. quellen lassen. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig ziehen. Blätter waschen und trocken schleudern, durch den Teig ziehen und in reichlich Palmfett von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Fertige Blätter auf Küchenpapier legen, damit etwas Fett aufgesogen wird. Zum Servieren alle Blätter auf einer großen Platte mit Kräutertipp anrichten und mit Blüten garnieren.

Das schmeckt richtig lecker! Probierts aus 😉

Rezept aus dem Buch „Wildpflanzen“ von Celia Nentwig.
Reni
Diese Woche bin ich etwas spät dran, euch ein neues Rezept vorzustellen. Sorry, ich hab’s nicht früher geschafft und gelobe Besserung 🙂

Wildkräuterwanderung

Vor einer Woche habe ich eine Wildkräuterwanderung mitgemacht. Celia Nentwig, die Kräuterpädagogin, die auch bereits zwei tolle Wildkräuterbücher veröffentlicht hat, führte uns, eine kleine Gruppe von 15 Personen, durch ein Landschaftsschutzgebiet im Süden Düsseldorfs und stellte uns  einige Kräuter und Pflanzen vor.

Baldrian

Baldrian

Wiesenlabkraut

Wiesenlabkraut

Wiesenbärenklau

Wiesenbärenklau

Weissdorn

Weissdorn

Waldmeister

Waldmeister

Taubnessel

Taubnessel

Strahlenlose Kamille

Strahlenlose Kamille

Scharbockskraut

Scharbockskraut

Knoblauchsrauke

Knoblauchsrauke

Gundermann

Gundermann

Goldnessel

Goldnessel

Giersch

Giersch

Gänsefingerkraut

Gänsefingerkraut

Brennnessel

Brennnessel

Blüten des Spitzwegerich

Blüten des Spitzwegerich

Beinwell

Beinwell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baldrian:
Die eingekreisten gefiederten Blätter gehören zum Baldrian. Die Pflanze kann bis zu 2 Meter hoch werden. Der Duft der Baldiranwurzel zieht Katzen magisch an. Wurzelfasern entfernen und die Wurzel trocknen. Baldrian beruhigt die Nerven. Eine Abkochung der Wurzel soll gegen Kopfschmerzen helfen (Tee). Man soll den Tee nicht über einen längeren Zeitraum trinken. Baldrian wird auch für Salben verwendet.
Beinwell:
Frische Beinwellblätter kann man in Teig herausbacken, sie haben einen hohen Proteingehalt, mit tierischem Eiweiß vergleichbar, sind sie ideal für Vegetarier und Veganer.
Man soll die Blätter nur ab und zu genießen, da die enthaltenen Alkaloide krebserregend sein sollen. In Maßen genossen, besteht allerdings kein erhöhtes Risiko.
Es gibt Beinwellsalben, man kann Umschläge und Breipackungen damit machen zum Beispiel bei Sehnenscheidenentzündungen.
Brennnessel:
Ein Rheumamittel, als Tee zur Entschlackung. Eine Delikatesse als ausgebackene Brennnesselblätter, Brennnesselnudeln, die getrockneten Samen auf Blätterteig-Knabberstangen, als Samenpaste oder wie Spinat zubereitet oder im Wildkräuter-Smoothie (Viele Rezepte dazu im Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig).
Gänsefingerkraut:
Das Kraut wird bei Krämpfen aller Art eingesetzt, besonders gerne in Milch abgekocht.
Die Blätter und Wurzeln kann man als Wildgemüse kochen.
Giersch:
Wer ihn im Garten hat verflucht ihn oft. Besser nicht ärgern sondern aufessen.
Versucht nicht, den Giersch auszugraben oder aus der Erde zu reißen. Er vermehrt sich dann umso stärker. Am besten ist es, das Grün anzuschneiden und in der Küche zu verarbeiten. Schneidet man die Blätter regelmäßig ab, kann man ihn tatsächlich im Zaum halten. Die Blätter lassen sich zu Limonade verarbeiten, zu Gierschnocken oder als Gemüse wie Spinat verarbeitet (Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig).
Goldnessel:
Auch diese Nessel brennt nicht. Die schönen gelben Blüten sind essbar und können als Dekoration auf Wildkräutersalate oder Quark gestreut werden.
Gundermann:
Im Frühling blüht der Gundermann lila. Die Blüten können zur Dekoration auf Kräuterquark oder Salat gestreut werden. Die Blätter verwendet man sehr sparsam, als Würzkraut wegen des sehr intensiven Geschmacks. Lecker ist beispielsweise ein Sommer-Gurkensalat mit Apfel, Zwiebel, Giersch und einigen Gundermann-Blättchen kleingeschnitten. Dazu ein Dressing aus Joghurt, Honig, Zitronensaft und Salz. Blüten zur Dekoration darüber streuen (Buch: Wildpflanzen von Celia Nentwig).
Knoblauchsrauke:
Sie schmeckt leicht nach Knoblauch. Der Vorteil gegenüber Knoblauch oder Bärlauch ist, dass man nach dem Verzehr nicht nach Knoblauch riecht. Die Blüten sind essbare Dekoration, die Blätter passen sehr gut in Kräuterquark, Pesto oder Salate. In Suppen sollte die gehackte Knoblauchsrauke erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, da sich die Geschmacksstoffe leicht verflüchtigen.
Scharbockskraut:
Die Blätter werden vor der Blüte geerntet und können in kleinen Mengen in Salaten mitverwendet werden, sie enthalten Vitamin C und schmecken würzig scharf. Getrocknet können die Blätter als Tee verwendet werden gegen Hautunreinheiten oder als Sitzbad gegen Hämorrhoiden.
Spitzwegerich:
Eine wunderbar vielseitige Wildpflanze. Die geschlossenen Knospen kann man roh essen, sie schmecken ein wenig nach Champignons. Der Saft der zerdrückten Blätter hilft bei Insektenstichen, Schürfwunden oder Brennnessel-Brennen. Sirup aus abgekochten Blättern hilft bei Husten.
Strahlenlose Kamille:
Sie heißt so, weil sie keine weißen Blütenblätter, sondern nur ein gelbes Köpfchen hat. Die Heilkraft dieser Kamille ist nicht so hoch wie die der echten Kamille. Aber man kann auch aus der Strahlenlosen Kamille zum Beispiel einen Tee machen, indem man die Blütenköpfe mit heißem Wasser übergießt und fünf bis zehn Minuten ziehen lässt.
Taubnessel:
Sieht der Brennnessel sehr ähnlich. Sie hat aber keine Brennhaare, ist also sozusagen eine „taube Nuss“! Die Blüten können zusammen mit Holunder-, Gänseblümchen-, Malven- und Rotkleeblüten in einer Karaffe mit frischem Wasser (1/2 Stunde ziehen lassen) als frisches Frühlings- oder Sommergetränk genossen werden. Aus den frischen Taubnesselblüten kann man auch Tee zubereiten, der bei Weißfluss und Menstruationsschmerzen helfen soll.
Waldmeister:
Jeder kennt die Waldmeister-Bowle. Er kann aber auch zu Sirup verarbeitet werden (für Berliner Weiße mit Schuss) oder zu Wackelpudding oder Waldmeistertee aus getrockneten Blättern. Waldmeister enthält Cumarin. Zuviel Waldmeister kann Kopfschmerzen hervorrufen.
Weißdorn:
Die Inhaltsstoffe von Blüten und Blättern werden bei leichter Herzschwäche eingesetzt. Aus getrockneten Blüten und Blättern (Frühjahr) und aus den Beeren (ab Herbst) kann man Tee zubereiten.
Wiesenbärenklau:
Im Buch „Meine neuen Wildpflanzenrezepte“, von Celia Nentwig, finden sich unter anderem leckere Rezepte mit Wiesenbärenklau, dessen Aroma an Sellerie, Möhren oder auch an Gurken erinnert.
Roh und fein geschnitten, passen die Blätter in Salate, größere und festere Blätter bereichern Aufläufe und Soufflés.
Wiesenlabkraut:
Die Blätter und Triebspitzen können zum Beispiel als Salat verwendet werden. Als Tee verwendet soll er die Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse reinigen. Aus den zarten Blütenrispen und Knospen, von Mai bis September kann man ein süßes Gelee herstellen.
Labkraut enthält, wie der Waldmeister Cumarin und soll nur in geringen Mengen verwendet werden.
Die Wurzeln werden als Färbepflanze eingesetzt um Textilien rotbraun zu färben.
Quellen:
Buch „Wildpflanzen“, Buch „Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte“ von Celia Nentwig http://www.blooms.de, http://www.heilkraeuter.de, http://www.kraeuterweisheiten.de, http://www.wikipedia.de

Reni

Wildkräuterquark

Wildpflanzenquark

 

 

 

 

 

 

 

Am Wochenende hab ich leckere Wildpflanzen gesammelt.
Einige Blätter vom Spitzwegerich, der Brennnessel und der Knoblauchsrauke
Dazu ein paar geschlossene Knospen vom Spitzwegerich
Blüten zum Dekorieren
Quark, Salz und Pfeffer

Das Walnussbrot vom Bäcker hab ich dick mit dem Quark bestrichen darauf noch Löwenzahnblütenblätter und Gänseblümchen verteilt. Die Spitzwegerichknospen schmecken ein wenig nach Pilzen.
Sah hübsch aus und schmeckte echt lecker 😉

Reni