Cheddar-Wildkräuter-Scones

Kräuter für Scones

Brennnessel Samen

 

 

 

 

 

 

CHEDDAR-SCONES MIT WILDKRÄUTERCREME

Für 50 Stücke Scones
125 g kalte Butter
450 g Mehl
Salz
2 Tl Backpulver
230 ml Milch
1 Bio-Ei, (Kl. M)
150 g Cheddar
Mehl zum Bearbeiten
1 Bio-Eigelb, (Kl. M)
30 g gehackte Mandelkerne
20 g helle Sesamsaat
Kräutercreme
½ Bund Schnittlauch
1 Teelöffel Quendel ( wilder Oregano)
Brennnesselsamen
200 g Frischkäse
150 g saure Sahne
Salz
Pfeffer
Außerdem
runder Ausstecher, (3 cm Ø)
Backpapier
Spritzbeutel
Zubereitung
1. Für die Scones die Butter in Würfel schneiden. Mit Mehl, 1⁄2 Tl Salz und Backpulver mit den Händen schnell zu Bröseln verarbeiten. 200 ml Milch mit dem Ei verquirlen. Cheddar in kleine Würfel schneiden. Eiermilch und Cheddar rasch mit einem Kochlöffel unter den Teig rühren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Rollholz 3 cm dick ausrollen.
2. Mit einem runden Ausstecher Scones ausstechen. Den restlichen Teig zusammendrücken, erneut ausrollen und weitere Scones ausstechen. Das Eigelb und die restliche Milch verrühren und die Scones mit Eiermilch bestreichen. Dann die Hälfte der Scones in die Mandeln, die andere Hälfte in Sesam tauchen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) 20–25 Minuten goldbraun backen. Auf dem Blech auf einem Gitter abkühlen lassen.
3. Für die Kräutercreme den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, Quendel im Mörser grob zermahlen, die Brennnesselsamen in wenig Olivenöl anrösten. Frischkäse und Saure Sahne glatt rühren und die Kräuter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Scones aufschneiden. Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Böden spritzen. Mit den Deckeln belegen und servieren.

Ich habe hier mein abgeändertes Rezept eingestellt.
Das Original Rezept ohne Wildkräuter und mit Schinken findet man auf http://www.essen-und-trinken.de

Scones BrennnesselWildkräuter SconesScones mit Wildkräutern

Reni

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Wildkräuterwanderung

Letzte Woche bei einer Wildpflanzenwanderung mit der Wildkräuterpädagogin Celia Nentwig, schaute mich plötzlich dieses kleine Hündchen an, das in einem Astloch saß. Süß, oder? 🙂

Gefunden bei der WildkräuterwanderungJetzt im Herbst kann man noch gut Samen und Blätter sammeln und sich einen kleinen Wintervorrat anlegen. Ich möchte euch heute einige Wildkräuter zeigen.

Wildpflanze BrennnesselsamenErst mal – und das wundert sicher niemanden – meine Lieblingspflanze, die Brennnessel ;-).
Sie ist so vielseitig verwendbar und jetzt im Herbst kann man die reifen Samen ernten. Dafür habe ich die ganzen „Trauben“ abgeschnitten, zum Trocknen auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt und auf den Dachboden gestellt. Im trockenen Zustand lösen sich die Samen besser. Man schüttelt und reibt ein bisschen und die Samen fallen auf das Backpapier. Dieses rollt man dann zu einer Tüte und schüttet die Samen in ein sauberes Glas mit Deckel. So kann man diese auch im Winter immer wieder mal verwenden. Zum Beispiel als Brennnesselsamen-Paste oder in den leckeren Brennnessel-Blätterteigstangen.

Wildpflanze Taubnessel BrennnesselDie Blüten der Taubnessel und die jungen Brennnesselblätter trockne ich ebenfalls auf Backpapier. Beide werden von mir für Tee verwendet. Der Taubnesseltee soll bei Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden und bei leichten Magenverstimmungen helfen. Der Brennnesseltee wirkt zum Beispiel entschlackend und entgiftet.

Wildkraut SchafgarbeDer Spruch „Schafgarbe im Leib hilft jedem Weib“ (grins) lässt ahnen, dass es sich hier auch um ein Frauenkraut handelt. Er soll bei Kopfschmerzen (auch bei Männern), Durchblutungsstörungen im Becken, kalten Fingern, Durchblutungsstörungen in den Beinen und Problemen mit der Menstruation helfen. Das sind nur einige Anwendungsbereiche. Die Schafgarbe ist ein wunderbares Kraut! Man kann die getrockneten Blüten und Blätter mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und trinken.
Wildpflanze Breitwegerichsamen Auch eines meiner Lieblings-Wildkräuter! Der Breitwegerich! Die Samenstände schneiden solange sie noch grün sind, wie auf dem Bild zu sehen. Die Samen mit der Hand abstreifen und trocknen lassen. Äußerst lecker schmecken sie in Olivenöl angeröstet (bis sie zu springen anfangen) und mit Meersalz gesalzen. Man streut die Samen auf ein Butterbrot, über gedünstetes Gemüse, Hähnchengeschnetzeltes…….. Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wo sie gut dazu passen. Ich liebe den leicht nussigen Geschmack. Yammi!!

Wildpflanzen-BeifussDen Beifuß erkennt man an der silbrig-grauen Blattunterseite. Die Beifußblätter und -knospen, passen fein zerrieben zu fetten, schweren Fleischgerichten. Man nennt ihn auch „Gänsebratengewürz“. Es lässt sich auch ein Magenbitter daraus herstellen. Dazu nimmt man hochprozentigen Korn, etwas Kandiszucker und die Blätter, Stängel und Blüten. Kombinieren kann man ihn zum Beispiel mit Schafgarbe, Salbei und Melisse. Man lässt die Kräuter im Alkohol 14 Tage ziehen, seiht sie dann ab und lagert den Magenbitter in einer dunklen Flasche. Man trinkt ihn nach fetten Speisen, bei Verdauungsstörungen und Appetitmange. Beifuß als Tee wirkt wärmend und krampflösend bei Menstruationsbeschwerden.
Auch zum Räuchern verwendet man den getrockneten Beifuß. Er soll Klarheit bringen und das Raumklima verbessern.

Ich werde in den nächsten Tagen jedenfalls noch mehr Blätter und Samen der unterschiedlichsten Wildkräuter sammeln. Der Winter ist lang 😉