Bärlauch-Thunfisch-Dip mit Blätterteigtürmchen

Es ist noch nicht ganz soweit. Der Bärlauch will aber ans Licht, ich weiß es 🙂 und bald schon können wir sammeln gehn!
Deshalb will ich euch heute wieder einmal ein ganz leckeres Rezept aus unserem Wildpflanzen-Buch vorstellen. Celia Nentwig hat etwas köstliches gezaubert.
Natürlich kann man den Dip auch ohne Thunfisch machen. Das schmeckt mindestens genauso gut 🙂

Bärlauch-Thunfisch-Dip
Ein erfrischender Frühlings-Dip, der schnell zubereitet ist.
Zutaten
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft • 100 g Crème fraîche •
100 g Frischkäse • 10 – 15 Bärlauchblätter • Saft einer
Zitrone • 1 Prise Zucker • Salz und Pfeffer
Zubereitung
Thunfisch in einem Sieb abtropfen lassen und grob zerkleinern.
Mit der Crème fraîche und dem Frischkäse pürieren.
Bärlauch waschen, trocken schleudern und fein
hacken. Bärlauch unter die Thunfischmasse mischen. Mit
Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Blätterteig-Türmchen
Zutaten
Blätterteig, tiefgefroren • Parmesan, gerieben • Kräuter-
Meersalz • 1 Ei
Zubereitung
Blätterteig-Platten auslegen, auf die Hälfte der Platten
geriebenen Parmesan geben, dann die anderen Blätterteig-
Platten auflegen, leicht andrücken, mit geschlagenem
Ei bestreichen und mit Kräuter-Meersalz bestreuen.
Teigstücke ausstechen und auf einem mit Backpapier
belegten Backblech bei 180 °C im vorgeheizten Ofen
ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Celia Nentwigs Tipp:
Kräuter-Salz lässt sich schnell mit getrockneten Wild- und
Würzkräutern herstellen. Dafür nach Geschmack 1 Teil
Kraut mit 1 Teil Meersalz im Mörser vermahlen – fertig!

Bärlauch schneidenDipp mit BärlauchblütenThunfisch-Bärlauch-Creme

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Mediterran gefüllte Tarte mit Topfenblätterteig

Das Basisrezept verdanke ich Sina vom http://giftigeblonde.wordpress.com – Blog. Danke Sina!
Ich hab nur die Füllung etwas abgeändert. Auf Sinas Wunsch 🙂 habe ich auch Giersch mitverwendet. Die Tarte hatte einen feinen Girschgeschmack, wenn man ein Stück mit den Blättern im Mund hatte. Das nächste Mal nehm ich aber weniger Schinkenspeckwürfel, denn diese haben die Tarte geschmacklich etwas überragt.

Teig

 

 

 

 

 

 

 

 
Teig Zutaten für eine Tarteform (Hat für 2 Personen gereicht):
125 g Mehl
125 kalte Butter
125 g Topfen (Quark)
etwas Salz
Wie Sina habe ich alle Zutaten auf der Arbeitsfläche zusammen verknetet. Nicht zuviel kneten, sonst blättert der Teig nicht. Den fertigen Teig eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
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Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und
in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:
100 g in Olivenöl eingelegte, getrocknete Tomaten, halbiert
200 g Schafskäse, grob gewürfelt
150 g klein gewürfelten Schinkenspeck
1/2 Knoblauchzehe
einige Artischocken in Öl (abgetropft)
eine Handvoll kleine Austernpilze angebraten
2 Handvoll Giersch, gewaschen und gehackt
3 Blätter Knoblauchsrauke kleingehackt
Alle Zutaten mischen
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Für den Guss:
1 Ei
frisch gemahlene Muskatnuss
50 ml Schlagobers (Sahne)Salz und Pfeffer
Alles verquirlen
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Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine mit Backpapier ausgelegte runde Tarteform legen. Den Teig etwas flach drücken und an den Seiten bis zum Rand hochstreichen. Die Füllung drauf verteilen und zum Schluß das mit Sahne verquirlte Ei darüber gießen. Für 30 bis 40 Minuten in den Ofen stellen, bei 180 Grad backen und heiß servieren.
Ich habe dazu einen knackigen Karottensalat gemacht mit einem Zitrone-Öl-Dressing.
Tarte

Tarte und Salat

Reni

Blätterteig-Käsestangen mit Brennnesselsamen

Brennnessel-Käsestangen Ich bin im Brennnesselwahn 🙂
Ich hab noch ein zweites Rezept heute für euch. Das will ich euch nicht vorenthalten.

Die knusprigen, pikanten Knabberstangen gab es gestern als Snack zum Fußballabend. Sie passen super zu Bier, Wein oder Saft. Sie sind lecker und schnell zuzubereiten.
Das Rezept hab ich aus dem Wildpflanzenbuch von Celia Nentwig.
TK-Blätterteig (ca. 450 g)
Samen von Brennnesseln
Salzwasser
Mehl
Backpapier

Blätterteig antauen lassen, auf einen bemehlten Untergrund legen.
Die Oberseite mit Salzwasser bestreichen und die Brennnesselsamen darauf verteilen und leicht andrücken. In ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen in sich 3 bis 5 mal verdrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Nach Packungsanleitung backen.
Die Samen haben einen nussigen Geschmack. Die grünen Samen (Juli und August) und die späten, reifen Samen (Spätherbst) passen getrocknet oder geröstet auch als Trockengewürz zu Käse und Pasta.