Räuchern in den Rauhnächten

Die Rauhnächte sind eine mystische Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig.

Zu den Rauhnächten gibt es viele Bräuche und Riten,
da die Rauhnächte eine Schwellenzeit sind, vergleichbar
mit dem Wechsel von Tag zu Nacht. Mond- und Sonnenkräfte sind jetzt sehr schwach. Das alte Jahr geht zu Ende, ein kurzer Moment des Innehaltens und ein neues Jahr beginnt. Deshalb wurde und wird diese Zeit traditionell zum Räuchern genutzt.

Der 24. Dezember ist die Zeit der Reinigung und des Loslassens. Traditionell wird mit Myrrhe oder reinigenden Räuchermischungen (Reinigung, Klarheit, Freiheit…) das alte Jahr verabschiedet.

Der 31. Dezember und der 1. Jänner sind die Verbindung des Alten zum Neuen, die Zeit der Harmonisierung.
Klassisch räuchert man mit einer Mischung aus Weihrauch, Myrrhe und Dammar oder harmonisierenden Mischungen (Seelenbalsam, Lebenstraum, Schlichtung…).

Am 6. Jänner kommen die Sternsinger ins Haus. Es ist Zeit für einen Neustart, für frische Energie in der Wohnung.
Herkömmliches Räucherwerk ist Weihrauch oder energetisierende Mischungen (Erdenkraft, La Luna, Sternentanz…).
Die Informationen stammen von der Seite raeucher.info.

Die wunderbare Räuchermischung war in einem Päckchen, das mir meine Familie aus Tirol geschickt hat. Die Kräuter und Harze hat Gabi, die Kräuterfrau aus Birgitz, im Laufe des Sommers gesammelt.

Räuchermischung aus Tirol Räuchermischung Rauhnächte

ReniIn den ausgewählten Nächten räuchert man das Haus und den Hof und erbittet Segen für alle die darin wohnen. Es werden getrocknete Kräuter (Weihrauch, Salbei, Lavendel, Mistel, etc) und Harze auf einem Stück glühender Kohle (oder spezielle Räucherkohle kaufen) verbrannt bzw. verglüht. Geräuchert wird immer von unten nach oben (im Keller anfangen), da der Rauch nach oben steigt. Fenster aufmachen, damit das Negative Abziehen kann! Und dabei reinigende und segnende Worte sprechen je nach Ihrer spirituellen Tradition z.B. “Möge alles Dunkle uns jetzt verlassen und goldener Segen das Haus durchströmen. Möge dieser himmlische Segen uns beschützen, leiten und tragen das ganze Jahr.”
Info: www.astrologie-er-leben.de

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7 Gedanken zu „Räuchern in den Rauhnächten

  1. das ist eine schöne tradition, die wir vor jahren wieder aufgenommen haben. bei uns wird morgen geräuchert. mit einer mischung aus harzen und lavendel. ich liebe den duft und die vorstellung, dass alles alte, verbrauchte und schlechte das haus verläßt!
    ich wünsche dir segenreiche rauhnächte!
    ♥lich kerstin

  2. oh, ich habe das mit dem Räuchern ein einziges Mal versucht – aber irgendwie hat das überhaupt nicht funktioniert… ich hatte schon Bedenken, die Nachbarn würden die Feuerwehr rufen, wegen des Qualms. Da habe ich wohl irgendetwas falsch gemacht 😦 Doch vielleicht werde ich es doch noch einmal versuchen! Danke für die Anregung.

    • wenn du Räucherkohle (sind so flache runde Scheiben) verwendest und diese über einer Kerze hälst, fängt sie an kleine Glutfunken zu sprühen. Dann kannst du sie in eine Schale mit Sand legen und ein wenig anblasen. Damit die Kohle noch mehr glimmt. Dann legst du Räucherzeug drauf. Natürlich gibt es Rauch und das Zimmer ist dann schon ein bißl „geräuchert“. Aber es riecht halt auch lecker 🙂

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