Erdkammer-Sirup vom Spitzwegerich

Erdkammer Sirup SpitzwegerichAls Tipp für das kommende Jahr!
Spätherbst und Winter sind Jahreszeiten, da kann ich leider nicht viel zum Thema Wildpflanzen vorstellen, das man sofort umsetzen kann.
Gerne greife ich deshalb auf die tollen Rezepte zurück, die Celia Nentwig in ihren beiden Büchern vorstellt.
Auch wenn es viele der Wildpflanzen momentan nicht mehr gibt, so kann man sich doch das eine oder andere Rezept für das kommende Jahr vormerken.

Spitzwegerich und einige andere Wildpflanzen gibt es zwar noch, aber die frischen Pflänzlein, die dann im Frühling sprießen, sind viel gesünder und  voller Wirkstoffe.

Aus dem Buch Wildpflanzen von Celia Nentwig heute was ganz Besonderes:

ERDKAMMER-SIRUP
für Spitzwegerich-Sekt
Hiermit verblüffe ich meine Gäste. Der Sirup ruht 8 bis 10 Wochen bei gleichbleibender Temperatur in den Tiefen meines Gartens, dann ist seine Reifezeit erreicht und kann ausgegraben werden. Jetzt ist sein großer Auftritt: aufgegossen mit Sekt – eine wahre Köstlichkeit!
Zutaten (für 500 ml Gefäß)
500 g Honig • zwei gute Handvoll junge Blätter vom Spitzwegerich
Zubereitung
Spitzwegerich waschen, trocken schleudern und quer zu den Blattnerven klein schneiden. Spitzwegerich und Honig im Wechsel in das Gefäß schichten. Mit Spitzwegerich beginnen, mit Honig enden und darauf achten, dass die oberste Schicht vom Spitzwegerich mit Honig bedeckt ist. Das Gefäß verschließen, zum Schutz in eine Plastiktüte geben und wenigstens 50 cm tief eingraben. 8 bis 10 Wochen ruhen lassen. Ausgraben, durch ein Sieb geben und in dunkle Flaschen abfüllen.

SpitzwegerichsirupSekt mit Sirup

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49 Gedanken zu „Erdkammer-Sirup vom Spitzwegerich

  1. wow. das müßte doch auch ein besonders guten hustensaft geben, oder? ich bin hin und weg. hoffentlich erinnere ich mich im frühjahr an diese tolle idee. das muss ich probieren! 🙂

    • Hallo Sina,
      der Breitwegerich ginge auch, aber die Inhaltsstoffe vom Spitzwegerich sind noch intensiver und helfen noch besser bei Husten. Zu finden ist er aber fast überall auf Wiesen (Naturschutzgebiet) 😀
      Lieben Gruß,
      Reni

      • Muss i mal genauer schauen.
        Aber wußtest du dass der Breitwegerich super gegen den Juckreiz bei Gelsen(Mücken)stichen hilft?
        Einfach ein Blättchen zwischen den Fingern zerreiben und damit den Stich einreiben!

        lg. Sia

      • Ja, das geht mit beiden Spitz und Breit. Als ich das das erste Mal ausprobiert hab, war ich so erstaunt, das hilft wirklich gegen den Juckreiz! Die Natur ist soooooo toll!!
        Lieben Gruß und einen schönen Mittwoch
        Reni

    • Hm…….vielleicht kannste ein Glas heimlich am Rand einer Wiese eingraben oder neben einem Kinderspielplatz und merkst dir dann das Plätzchen.
      Naja, oder du machst einfach den normalen Spitzwegerichsirup ohne Erdloch, den hatte ich früher schon mal gepostet. 🙂
      Lieben Gruß,
      Reni

    • Hey du!
      Ich sag dir was :D, der schmeckt auch ohne Husten 😉
      Den Honig schmeckt man natürlich, aber da ist auch dieser grüne, süßlich-rauchige Geschmack vom Spitzwegerich. Ich weiß nicht genau wie ich ihn beschreiben soll. Wie ein Kräuterzuckerl vielleicht 🙂
      Lieben Gruß
      Reni

    • Schmecken tut er sicher auch jetzt, aber die besseren Wirkstoffe hast du in den jungen Blättern ab Frühling 🙂
      Halt die Augen offen, wenn du an Wiesen vorbeikommst. Am besten wärs natürlich, wenn diese nicht dauern gespritzt werden. Habt ihr ein Naturschutzgebiet in der Nähe? Da würd ich sammeln gehn 😉
      LG, Reni

  2. Pingback: Erdkammer-Sirup vom Spitzwegerich | Foto und Kochbuch

  3. Huhu liebe Reni, da würd ich doch glatt mit dir anstoßen…
    Eine Erdkammer für süße Köstlichkeiten, dass muss ich auch mal machen…hört sich absolut spannend an…wenn ich schon an das Gesicht meiner lieben Schwiegermama denke…deern wat mogst du dor…? hihihihihi 😀
    Spitzwegerich…da muss ich im neuen Jahr mal ein Auge drauf werden…täusche ich mich, oder gibt es immer weniger Wegerich?
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Hallo Gabi,
      Prösterchen sag ich da nur ;-). Ich find das auch sowas von spannend! Da kommen irgendwie auch Kindheitsgefühle hoch, Abenteuer, Überraschung!
      Dass er Spitzwegerich weniger geworden ist, ist mir nicht aufgefallen. Ich finde ihn auf so vielen Wiesen 🙂
      Lieben Gruß
      Reni

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