Brennsuppe – Armeleuteessen

BrennsuppeAls ich noch ein Kind war, hat meine Oma diese Suppe manchmal am Monatsende für die ganze Familie gekocht. Wenn’s Geld eben knapp wurde. Ein Sück Butter in den Topf, Mehl dazu und leicht einbrennen lassen, bis das Mehl hellbraun wird. Dann mit Wasser langsam ablöschen und mit dem Schneebesen kräftig rühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Mit Salz und Kümmel würzen. Für die „Luxusvariante“ kann man noch Tiroler Graukäse in die Suppe streuen. Dazu schmeckt ein dunkles, kräftiges Brot mit Butter. Ich mag’s! Echter Kümmel oder Wiesenkümmel ist ein Wildkraut.

Mehr darüber könnt ihr bei Wikipedia lesen: http://bit.ly/1iO3QaF
Graukäse ist eine Spezialität aus Tirol. Info bei Wikipedia: http://bit.ly/1bAeqKn Reni

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4 Gedanken zu „Brennsuppe – Armeleuteessen

  1. Ich kenne diese Suppe unter dem Namen „Kümmelsuppe“, mit Pellkartoffeln als Einlage. Als Kind gab es dieses Gericht wenn man krank war – wobei besonders leicht verdaulich ist die Einbrenne ja nicht. Trotzdem – schöne Erinnerung an meine Kindheit in Siebenbürgen.
    Marie

    • Ah, das ist interessant, dass verschiedene Landestriche diese Suppe, wenn auch mit unterschiedlichen Namen auf ihrem Speiseplan haben. Kümmel ist lecker 😉
      Lieben Gruß
      Reni

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