Rotklee

Rotkleetee und AuszugRotklee-TextMeinen Sommerurlaub im Mai/Juni hab’ ich dieses Jahr in meiner Heimat Tirol verlebt.
Die Blüten des Rotklees habe ich dann auch auf Wanderungen auf Tiroler Bergwiesen sammeln können. Auch Frauenmantel und Spitzwegerichblätter hab ich dort gefunden, aber dazu komme ich später einmal.

Ich hab‘ die ganzen Blütenköpfe abgezupft und getrocknet.
Blätter und Blüte sollten immer in einem dunklen, warmen Raum getrocknet werden. Ich habe zum Beispiel eine alte Obstkiste genommen, diese mit einem Stück (hatten wir noch übrig) Fliegengitternetz bespannt und die Blüten darauf verteilt. 4 Tage später haben sie beim Anfassen „geraschelt“ und waren genau richtig, um sie in kleine, saubere Marmeladengläser zu füllen.

Mir hilft sowohl der Tee, als auch der Auszug bei meinen Wechseljahrsbeschwerden (Schwitzen). Ich habe drei Wochen lang jeden Tag eine Tasse Tee getrunken und etwa jeden zweiten Tag einen Schluck vom Auszug genommen. Schon nach ein paar Tagen wurde das Schwitzen weniger.
Eine solche „Kur“ soll man nicht zu lange machen, denn dann wirkt sie irgendwann nicht mehr. Ich trinke abwechselnd Salbei-Tee (drei Wochen lang, eine Tasse täglich), dann mal wieder den Rotklee-Tee, ich nehme aber auch noch pflanzliche Mittel.
Das alles hab ich vorher mit meiner Ärztin besprochen.

Reni

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